
Traditionell waren die Wanderwege auf Mallorca offen, wird oft behauptet. Ganz richtig ist es wohl nicht.
Es gab, nicht nur in den Bergen Gundbesitzer, die sich und ihren Besitz abschotteten. Das sog. Wegerecht erklärt sich eher durch den Einlass für die Landarbeiter die gebraucht wurden. Da sich daüber selbst die Einheimischen streiten, werden wir es an dieser Stelle dabei blassen.Heute gibt es nicht wenige Fincabesitzer, die „Wegezoll“ verlangen.
Touristen strömen auf`s Land, und die einheimische Bevölkerung ist ebenfalls viel unterwegs. Das Verhalten der Gundbesitzerhat oft Gründe, die nicht so leicht zu durchschauen sind.
Als Wanderer werden sie daran nichts ändern können. Die Inselregierung ist an offiziellen Regelungen interessiert, und mit jeder durchgesetzten Regelung ändern sich die Verhältnisse vor Ort.
In den Büros der Touristeninformation können Sie sich aktuell informieren.
Eine weitere Gruppe Tramuntana-Anwohner sind die Betreiber kleiner, kaum rentabler Bauernhöfe, die für die mühsame Instandhaltung der Wege zuständig sind. Allerdings haben diese Menschen keinen Nutzen davon. Sie können nur durch Ihr Verhalten versuchen, keinen Anlass zur Klage zu geben.
Die heutigen Wanderwege wurden von Schneesammlern und Köhlern angelegt. Teilweise sind sie überwuchert und kaum zu sehen. Ihre Besonnenheit kann für Sie und andere lebensrettend sein.