Klima und Reisezeiten auf Mallorca

Ein großer Vorzug von Mallorca ist das äußerst angenehme, typische Mittelmeerklima der Balearen. Hier sind die Sommer recht zuverlässig warm und die Winter weniger kalt. Am wärmsten ist es in der Regel im August, am kältesten im Februar.

Neben der Hochsaison in den heißen Sommermonaten, die vor allem Badeurlauber lockt, sind besonders Frühling und Herbst auf der Insel sehr reizvoll. Gerade zum Wandern sind diese „goldenen Jahreszeiten“ sehr zu empfehlen. Und wer der allzu strengen Kälte in Deutschland entfliehen will, wird auch den milden mallorquinischen Winter zu schätzen wissen. Günstige Flüge auf die Insel gibt es das ganze Jahr und es lohnt sich, Mallorca zu verschiedenen Jahreszeiten neu zu entdecken. Beachten Sie jedoch, dass es sich bei den folgenden Angaben um Durchschnittswerte handelt und sich exakte Voraussagen nicht pauschal treffen lassen.

Wenn der Klimawandel auch zur Freude Vieler dazu beiträgt, den Sommer noch länger und wärmer zu machen, so ist er auch dafür verantwortlich, dass das Wetter immer instabiler und unberechenbarer wird.

Stürme und starker Regen, nächtliche Kälteeinbrüche und sogar Schnee, auch das gibt es auf Mallorca. Außerhalb des sehr verlässlichen Hochsommers sollte man also auf alles vorbereitet sein und vor der Reise unbedingt aktuelle Wetterprognosen zurate ziehen.

Frühjahr: Zeit der Mandelblüte

Januar und Februar sind die kältesten Monate auf der Insel, die Temperatur sinkt hier regelmäßig auf 7 Grad, an glücklichen Tagen kann man auch schon milde 14 Grad erleben. Trotz der Kälte hat die Zeit ab Ende Januar einen besonderen Reiz, denn dann beginnt die Mandelblüte, die auf Mallorca sehr beeindruckend ist. In dieser Zeit wird es grün auf der Insel, ab März beginnen auch viele der Obstbäume zu blühen. Im Mai wird es wärmer und die Temperaturen klettern auf bis zu 22 Grad herauf.

Sommer: Hochsaison für Strandurlauber

Der Sommer auf Mallorca ist heiß und trocken, im zentralen Mallorca kann es mit Temperaturen bis zu 40 Grad sogar äußerst heiß werden. Von der grünen und blühenden Landschaft ist in diesen Sommermonaten nur noch wenig zu sehen. Dafür eignet sich die Zeit hervorragend für den Strand- und Badeurlaub. Der größte Andrang an Urlaubern kommt im Juli und August, wenn die Regenwahrscheinlichkeit gegen Null geht und die Sonnenstunden mit 10-11h pro Tag ihren Höchstwert erreichen.

Herbst: Die warme Regenzeit

Auch im September und Oktober herrschen auf Mallorca Temperaturen von über 20 Grad und das Meer wird, aufgeheizt vom Sommer, sogar bis zu 24 Grad warm. Jedoch ist das Wetter unbeständiger und kann auch deutlich kühler ausfallen, zudem nimmt die Regenwahrscheinlichkeit im Laufe des Septembers zu.

Im Oktober, dem regenreichsten Monat, kann man von einer regelrechten Regenphase sprechen, bei der es auch immer wieder zu Überschwemmungen kommen kann. Durch die häufigen Regenfälle kann es bei warmen Temperaturen im Herbst zeitweise sehr schwül werden. Immerhin hat man die Genugtuung, dass sich in dieser Zeit die Vegetation der Insel von den trockenen Sommermonaten erholt.

Winter: Milder Zufluchtsort

Ab November fallen die Temperaturen. Dennoch ist der Winter mit Tiefsttemperaturen zwischen 10-7 Grad und Höchsttemperaturen um 14 bis 15 Grad lange nicht so streng wie etwa in Deutschland. In der Regel kann man von einem milden und etwas feuchten Winter ausgehen. Schnee gibt es hier nur in Ausnahmefällen – wobei diese bekanntlich die Regel bestätigen. Der Winter 2009/10 hat gezeigt, dass man auch außerhalb des Tramuntana-Gebirges Schneefall auf Mallorca nicht kategorisch ausschließen sollte Eine detaillierte Klimatabelle mit Werten wie Minimal- und Maximaltemperatur, Regenwahrscheinlichkeit, Sonnenstunden etc. für jeden Monat finden Sie hier.