Rundwanderung bei Fornalutx auf den Puig de s´Alzinar

Der Camí des Cingles ist ein einfacher Wanderweg auf Mallorca. Er führt von Fornalutx zur Passstraße in Sa Calobra
Die Tour beginnt bei Kilometer 38,1 der Landstraße Ma-10. Man biegt dort links in eine Waldpiste ein.

Nach ungefähr dreißig Metern steigen Sie an dem großen Eisentor einfach links vorbei. Gehen Sie durch den Steineichenwald. Der Weg steigt nur leicht an.
Das nächste Eisentor ist gewöhnlich nicht verschlossen und gehört zum Landgut „Bini Gran".Kurz hinter dem Tor, sehen Sie eine Gabelung und dort gehen Sie wieder links. Der Weg führt nicht über ein Privatgrundstück, und deswegen können Sie Schilder mit „privada“ hier ignorieren.

Nach wenigen Minuten erreichen Sie die mit viel Moos, Tupfelfarn und Efeu bewachsene Quelle Sa Fonteta de na Cavaió.

Weiter geht es zum Coll des Cards Colers.

Dieser Sattel ist die Grenze der beiden Gemeinden Fornalutx und Escorca.
Links von ihm sieht man ein Eisenkreuz, und die Gedenktafel sagt uns dass sich an dieser Stelle im 13. Jahrhundert die Kapelle Sant Salvador d´Almallutx befunden hat.
Eine weitere Metallplatte ist P. Rafel Juan i Mestre gewidmet. Der Pater war ein Kenner der Region und hatte sich sehr intensiv mit der Geschichte der Kapelle beschäftigt.

An der Ruine links vom Kreuz, beginnt der Trampelpfad, folgen Sie dem Steinmännchen mit den roten Punkten.
An den markanten Felsen lohnt sich ein Schlenker nach links. Man hat bei einer Abbruchkante eine unglaubliche Aussicht auf Sóller, die Serra d´Alfàbia, den Cornador Gran und die Gebirgskette Serra de Son Torrella..

Zurück zum Pass biegen Sie rechts ab (wieder das Steinmännchen). Auf der Schafswiese ist betreten nicht verboten, und hier bietet sich eine Pause an.
Zum Tal hin schauen Sie auf die Landgüter Bini Gran und Bini Petit. Schon das ist beeindruckend, aber noch längst nicht alles.

Die Spitzen der Berge Es Castellots an der Passstraße Sa Calobra sehen Si im Nordwesten.

Der Tausendergipfel Puig Roig ragt dahinten in die Höhe

Zum Piug de Roig finden Sie in Rundwanderung unter den anspruchsvollen Touren.

Westlich ist das rissige und zerfurchte Küstengebirge Muntanya de Montcaire mit seinen Hochzinnen zu bestaunen,

Gehen Sie wieder lnks und dann rechts am Zaun entlang bis zu einer Gabelung, bei der rechts (Steinmännchen) in Richtung eines Kiefernwäldchens abgebogen wird. Kurz bevor der zum Teil gestufte Weg den dichter bewachsenen Teil des Forstes erreicht, weist erneut ein Steinmännchen links auf einen Pfad. Nun hat man die Doppelspitze des Puig de s´Alzinar direkt vor Augen.

Er ist 932 m hoch, und unten erscheint der Aufstieg viel schwieriger als er ist. Die Route führt über spitzes Karstgestein und steinige Pfade im Zickack nach oben. Dabei helfen die eindeutigen und regelmäßig gesetzten Steinmännchen. Auch die kleine Kletterpassage ist gut zu bewältigen. Man erreicht eine eine kleine Hochebene. Links liegt der Nebengipfel des Puig de s´Alzinar. Gut sichtbare Steinmännchen zeigen den Aufstieg zum Hauptgipfel mit seiner hohen Steinpyramide.

Die Rundsicht zählt zu den schönsten Ausblicken in der Serra de Tramuntana.

Bei klarer Sicht hat man Fernblick auf das ganz im Südwesten gelegene Nordkap der Insel Dragonera, das Cap de Tramuntana, und weit nach Norden auf das Küstengebirge Serra Cavall del Bernat bei Pollença.. Direkt gegenüber türmt sich ein Gesteinskoloss mit dem Puig Major, Puig de Cota und Penyal des Migdia auf. Es sind die drei höchsten Gipfel Mallorcas.

Nicht weniger beeindruckend ist der Tiefblick auf Port de Sóller, die zerklüftete Küste und das Meer bei der Marina de Sóller sowie auf die Cala de sa Calobra mit ihrer imponierenden Steilklippe Morro de sa Vaca.

Die Strecke ist 8 km lang und man braucht ohne Pausen ca.2,5 Stunden. Aber bitte planen Sie mehr ein.

Anfahrt von Palma: Auf der Ma-11 nach Sóller, dort auf die Ma-10 Richtung Kloster Lluc abbiegen und bis zum Kilometerstein 38,1 fahren. Parkmöglichkeiten sind vorhanden.
Der Rückweg führt über die Hinroute. Sie brauchen unbedingt Wanderstiefel, Wasser und etwas Verpflegung

Lokale in Sóller sorgen für ausreichende Stärkung.nach der Wanderung.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben